Ein zeitlicher Abriss über die Entwicklung der Fa. Stanecker

Stanecker Betonfertigteilwerk - Tradition in zweiter Generation

Die Firma Stanecker KG wurde von Wolfgang Stanecker 1971 gegründet und 1977 mit der dann neu entstandenen und heute noch existierenden W. Stanecker GmbH & Co. KG fortgeführt. Damit blicken wir auf über 40 Jahre Erfahrung in der Produktion von Betonfertigteilen zurück.

Seit 2001 ist Tobias Stanecker nach einem Ingenieurstudium sowie Erfahrungen im gewerblichen Schlüsselfertig- und Fertigteilbau dem Unternehmen beigetreten, und hat zunächst die technische Geschäftsführung des Betonfertigteilwerkes übernommen. Am 1. Januar 2004 übergab Wolfgang Stanecker seinem Sohn Tobias im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge das Betonfertigteilwerk. Damit gelang es uns, Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten frühzeitig unsere in die Zukunft ausgerichteten Perspektiven zu zeigen. Auch in Zukunft wollen wir uns über unsere hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Termintreue als Hersteller von Sonderfertigteilen am Markt behaupten.

Nach insgesamt rund 35-jähriger Tätigkeit am Produktionsstandort in Paderborn-Sennelager haben wir zu Beginn des Jahres 2007 die Investitionsentscheidung getroffen, einen neuen Standort aufzubauen. Gründe dafür lagen hauptsächlich in der nicht vorhandenen Expansionsmöglichkeit sowie genereller gestiegener Marktanforderungen, die nur erschwert im alten Gebäude erbracht werden konnten. In der zweiten Jahreshälfte 2007 haben wir das neue Betonfertigteilwerk in Paderborn-Borchen errichtet und am 07.01.2008 die Produktion am neuen Standort aufgenommen. Auf jetzt doppelter Produktionsfläche können wir für unsere Kunden noch flexibler agieren und uns durch neue Produktionsmöglichkeiten auch zukünftig wirtschaftlich und innovativ in unserem Marktsegment behaupten. Hilfreich dabei ist die konsequente Investition in neue Maschinen, vorrangig dabei die neue Betonmischanlage, mit der sehr konstante und qualitativ hochwertige Betone hergestellt werden können. Letztgenanntes ist sehr wichtig für die Herstellung von farbigem Beton.

Bereits 2 Jahre nach Eröffnung des neuen Werkes haben wir im Jahr 2010 dieses um weitere 22 Meter überdachte Fläche verlängert. Diese Fläche bietet den unschätzbaren Vorteil, dass wir sensible Fertigteile mit hohem Sichtbetonanspruch unter Dach lagern können (Schutz vor Verschmutzungen und Ausblühungen).

Im Jahr 2009 haben wir die Handhabung unserer eigenen Logistik mit der Anschaffung einer MAN-Zugmaschine sowie eines Sattelaufliegers komplett verändert. Damit können wir nun den größten Teil unserer Produkte selbst transportieren und gewinnen hier weitere Flexibilität.

Im Jahr 2010 haben wir eine eigene Konstruktionsabteilung eröffnet und zeichnen nun unsere Elementpläne im eigenen Hause.

Im Jahr 2011 haben wir unsere Krankapazitäten um einen 27-Tonnen-Kran gesteigert und sind damit in der Lage, auch sehr schwere Einzelteile herzustellen. Weiterhin haben wir 4 nachgeführte Photovoltaikanlagen mit 90 KWp errichtet. Damit stellen wir nahezu doppelt so viel Strom her, wie wir im Jahr verbrauchen.

2012 haben wir in einen Bügelautomaten der Fa. Progress investiert. Seit dem verarbeiten wir Baustahl von 8 bis 16 mm vom Coil und können damit nicht nur unsere Fertigung, sondern auch nahegelegene Baustellen versorgen.

Im Jahr 2013 wurde unsere Betonmischanlage wesentlich umgebaut. Dazu haben wir neue Zementsilos installiert. Der Hintergrund ist die ständige Bevorratung von Weißzement sowie Kalksteinmehl. Letzteres benötigen wir für den Einstieg in die Herstellung von selbstverdichtendem Beton (SVB). Das ist ein sehr spannendes Thema für die nähere Zukunft.

2014 haben wir in einen neuen Betonverteiler investiert. Dieser hält den Beton auf dem Weg vom Betonmischer bis zur Form über eine Welle in Bewegung, ähnlich dem Prinzip bei den Fahrmischern. Damit erreichen wir verbesserte Sichtbetonergebnisse.

Weiterhin wurde in diesem Jahr eine Grundstückoption realisiert und weitere 6.000 qm Gewerbegrundstück als Erweiterungsfläche gekauft.

Im Jahr 2015 bauen wir zum 2. Mal an und vergrößern unsere Produktionsfläche um rund 1.000 qm. Ziel ist es, die Eisenbiegerei auszulagern. Die neue Eisenbiegerei bauen wir als hochwertige Industriehalle in farbigem Sichtbeton mit vielen Architektur-Highlights, Bauherren und Architekten hier bei uns vor Ort zeigen zu können, dass Industriebau auch schön geht.

Zum 01.01.2016 hat es in der Struktur unseres Unternehmens eine wesentliche Veränderung gegeben: Herr Daniel Günther, der seit über 10 Jahren für die Fa. Stanecker tätig ist, wurde zum Geschäftsführer ernannt.